Geschichte und Entwicklung des ESDO
Zu den europäischen Kampfsportarten wie Boxen oder Ringen sind in den letzten Jahrzehnten zahlreiche asiatische Kampfsportarten wie Tae-Kwon-Do, Judo und Karate hinzugekommen.
Um sich aber auf der Straße erfolgreich verteidigen zu können, mußte man mehrere dieser Kampfsportarten erlernen und diese auch beherrschen können.
Mitte der siebziger Jahre wurden Wettkämpfe veranstaltet, bei denen die Kämpfer aus verschiedenen Kampfsportarten gegeneinander antretten konnten.
Aus All-Style-Karate entwickelte sich eine "ganz normale" Kampfsportart mit Prüfungsprogramm und Trainingsordnung. Später kam hierfür der Name Kickboxen auf und es erfolgte eine Zersplitterung in unzählige Verbände. Das war Anfang 1980.
Zu diesem Zeitpunkt ließ einige Kampfsportexperten die Idee nicht mehr los, aus all dem ein Selbstverteidigungssystem zu schaffen, das durch Verwendung wirksamster Techniken aller Reichweiten und modernster Methodik auf jede Ernstfallsituation die richtige Antwort gibt. Das Selbstverteidigungssystem ist für den heutigen Europäer geschaffen worden. Es berücksichtigt seine Mentalität, seinen Körperbau und sein gesellschaftliches Umfeld mit den geltenden Notwehrbestimmungen.
Auf dieser Grundlage heraus ist Esdo entstanden.
Nach ungefähr 10 Jahren Entwicklungsarbeit und Unterrichtserfahrung mit über 1000 Schülern wurde, von namhaften Selbstverteidigungsexperten am 1.1.1990 die ESDO gegründet. Es trat an diesem Tag das schon komplett fertiggestellte Ausbildungsprogramm, das Graduierungssystem und die Unterrichtsordnung in Kraft.
Seit dem 1.1.1990 hat sich in den darauffolgenden 5 Jahren die Zahl den Mitglieder um jeweils 100% erhöht.
